Pyrenäentour 2017

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Vom 02.09. - 10.09. fuhr eine Gruppe mit 11 Fahrern, darunter 6 Radsportfreunde, durch die Pyrenäen, von Biarritz nach Barcelona:
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Am Donnerstag Abend waren bereits 2 Teilnehmer mit allen Rädern im Begleitwagen, einem blauen Ford Tansit, vorausgefahren, die restlichen 9 Fahrer stiegen frühmorgens am Samstag 02.09. in den Thalys nach Brüssel. Von dort mit dem Bus weiter zum Flughafen in Charleroi, wo wir pünktlich um 11.50 ab Richtung Biarritz abhoben. Hier kam nach der Landung um 13:30 Uhr auch gleich der Begleitwagen, der hier seinen Namen Blaubus bekam, und es ging kurz danach auf die Räder. Zuerst fuhren wir durch Biarritz bis an die Atlantikküste, für ein gemeinsames Foto. Dann ging es auf meist kleinen Wegen mit wenig Verkehr durchs Baskenland Richtung Süden. Zwischendurch waren die Wege so klein und waren entgegen der Karte nicht befestigt, dass die Räder auch kurz geschoben werden mussten. Irgendwo passierten wir unbemerkt die grüne Grenze nach Spanien und kraxelten dann einen ersten kleinen Pass hinauf. Nach 60 km und 1000 hm erreichten wir unser erstes einfaches Hotel in Arizkun, einem kleinen baskischen Dorf mit kaum 100 Einwohnern, aber 2 Kirchen. Da die Köchin nach einem Unfall außer Form war wurden wir in ein 3 km entferntes Restaurant zum Essen gefahren. Hier gab es erstmalig das, was uns auch an den nächsten Abenden erwartete: leckeres und reichhaltiges Essen und guten Wein in einer gutgelaunten Herrenrunde. Nachdem alle Bäuche gefüllt waren ging es über Trampelpfade zu Fuß zurück ins Hotel.
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Tag 2
Noch frisch und leicht nebelig, das Wetter, ging es morgens nach dem Frühstück um ca. 11 Uhr wieder aufs Rad. Nach wenigen Kilometern erwartete uns da schon mit dem Col d'Ispéguy der erste Pass. Hier überquerten wir erneut die Grenze, nach Frankreich. Da es Sonntag war kamen uns auch einige andere Rennradfahrer aus der Umgebung entgegen, und es war auch eine Rennradgruppe aus Yorkshire in der Gegend. Auf der Abfahrt nach Baïgorry bremsten uns Schafe und ein Esel aus, die unbekümmert auf der Straße umher liefen. Frei laufende Tiere auf der Straße sollten wir in den nächsten Tagen noch öfter erleben. In Saint Jean Pied de Port, einem bedeutenden Pilgerort am Camino, war dann pilger- und touristenmäßig gut was los. Nach etwas Besinnung entschlossen wir uns, alle heute die flacherer Strecke zu fahren. Wellig auf kleinen meist gut asphaltierten Sträßchen ging es gen Osten. In den wenigen kleinen Ortschaften gab es mehr oder weniger bedeutende Kirchen, einige sogar mit Weltkulturerbestatus, die interessierten heute aber irgendwie nicht so. Im wunderschönen Mauléon nach gut der Hälfte der 130 km wurde eine Rast eingelegt, bevor es auf ein regelrechtes Kurveninferno ging. Im welligen Gelände gab es kaum 100 m gerade Straße, und irgendwie flog die Gruppe hier auch etwas auseinander. In Arudy trafen sich dann alle wieder, und es ging auf die letzten km zum Hotel. Bevor es auf die Zimmer ging wurde noch auf der Terrasse bei ein paar Bier über die Erlebnisse des Tages gesprochen. Obwohl wir kaum über 600 m Meereshöhe kamen, hatten wir trotzdem über 2000 hm geschafft. Das sollte sich aber in den nächsten Tagen noch steigern.
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Tag 3
Heute gab es auf der Königsetappe neben dem Schlussanstieg über 1000 hm zum Col de Beyrède zwei legendäre Anstiege zum Col d'Aubisque und Col du Tourmalet, die zu den schwierigsten Bergwertungen der Tour de France, Hors Catégorie, gezählt werden. Daneben gab es aber auch weitere Streckenvarianten, dass nur einer (oder keiner) der beiden Anstiege gefahren werden musste. Acht Fahrer fuhren erstmal Richtung  Col d'Aubisque. Kurz nach dem Tal ging es durch das heute beschauliche, aber ehemals mondäne Eaux Bonnes, bevor es weiter gut 1000 hm auf den Col d'Aubisque ging. Ein Warmgetränk und Fotos mit den überdimensionalen TdF-Rädern gehörten hier neben der Verpflegung aus dem Blaubus zum Pflichtprogramm auf dem Gipfel. Rechtzeitig, kurz bevor die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt wurde, ging es weiter, über den Col du Soulor auf eine Abfahrt auf nagelneuem Asphalt Richtung Argelès-Gazost. Drei Unerschrockene bogen vor dem Ort Richtung Tourmalet ab, für die anderen ging es über eine ehemalige Bahntrasse weiter Richtung Lourdes.  Auf dem Anstieg zum Tourmalet traf die Gruppe auf die drei Fahrer, die den Aubisque flacher umfahren haben. An der Passhöhe des Tourmalet war es jedoch so kalt und nebelig, dass sich hier keiner lange aufhielt und alle schnell weiter fuhren. Wegen eines defektem Schalthebels musste einer die Abfahrt im Auto bestreiten. Hinter Campan führten alle Strecken wieder zusammen und es ging ein Stück in den Anstieg zum Col d'Aspin. Vor der Passhöhe ging es links ab zum Col de Beyrède. Diese letzten 1000 hm waren dann nochmal besonders anstrengend, da die Strecke nur in Teilen richtig befestigt war und es große Abschnitte über Schotter ging. Nach und nach trafen aber alle bis 20 Uhr in der Auberge du Col de Beyrède ein und gönnten sich erstmal das ein oder andere Bier. Alle hatten immerhin rund 120 km mit 3700 - 4700 hm hinter sich, was nach Stärkung verlangte. Stephane, unser Gastgeber, hat uns dann mit einer herrlichen Suppe und vielem anderen sowie leckerem Wein aus ökologischem Anbau verwöhnt, so dass die Strapazen des Tage schnell vergessen waren und die vielen schönen Erlebnisse die Gespräche bestimmten. Genächtigt wurde jugendherbergsmäßig in 3-4 Bett-Zimmern, mal was anderes als die komfortablen Zimmer der vorherigen Nacht.... Bild-07 Bild-08 

Tag 4
Blauer Himmel und ein fantastisches Bergpanorama begrüßten uns an diesem Tag! Zwei Frühaufsteher meisterten vor dem Frühstück schon erfolgreich eine Operation am offenen Schalthebel. Nach den Anstrengungen des Vortags entschieden sich heute wieder alle 11 für die flachere Streckenvariante. Erstmal ging es über diesmal durchweg befestigte kleine Wege 10 km lang bergab, bevor es dann wellig über ebenso kleine Wege weiterging. Auf dem Weg Richtung Spanien passierten wir mit Saint-Bertrand-de-Comminges eine weitere Weltkulturerbestätte, die uns zu einer Rast veranlasste. Kaum zu glauben, das dieses heute kaum 200 Einwohner zählende Dorf zur Römerzeit mit 60.000 Einwohnern eine der größten Siedlungen Europas war. Die dann viel später errichtete imposante Kirche lässt etwas erahnen, wie bedeutend der Ort einst war. Nun ging es weiter Richtung Spanien, zum wohl einzigen Grenzübergang der Pyrenäen, der weder über einen Pass noch durch einen Tunnel führt. Obwohl für LKWs den Schildern nach eigentlich gesperrt begegneten uns diese auf der Strecke zu Hunderten, so dass es weitgehend in Einerreihe voranging. Beim Überholen wurde aber der in Spanien vorgeschriebene seitliche Mindestabstand von 1,5 m zu Radfahrern fast immer vorbildlich eingehalten, so das es zu keinen gefährlichen Situationen kam. Bei knapp 30° und kaum Wind hatten wir heute bestes Wetter. so dass wir in Bossòst eine weitere kleine Rast in einer Tapas-Bar einlegten, bevor es dann auf einer breiten gut asphaltierten Straße mit wenig Verkehr wieder bergauf ging. Erst sehr flach, dann etwas steiler mussten nochmal gut 1000 hm auf den letzten 40 km überwunden werden zu unserem heute wieder sehr komfortablem Hotel in Bagergue.
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Tag 5
Mangels Straßen in der kaum besiedelten Gegend gab es heute nur eine 125 km lange Streckenvariante über 2 anspruchsvolle Berge mit ca. 2400 hm. Dichter Nebel beim Blick aus dem Fenster ließ morgens einiges befürchten, doch wie von den Einheimischen vorhergesagt sah es nach dem ersten Pass schon ganz anders aus.
Nach kurzer Abfahrt ging es durch weitläufige Skigebiete rauf zum Port de la Bonaigua, wieder auf über 2000 m Meereshöhe. Dann folgte eine ewig lange Abfahrt, teils schnurgerade auf breiter Straße, wo alle mit teils über 80 km/h hinunterrasten. Danach ging es in Llavorsil wieder zu den Tapas, bevor wir mit dem Port del Cantó den zweiten Berg des Tages unter die Räder nahmen. Leichtes himmlisches Grummeln im Hintergrund beflügelte dabei im Anstieg die Beine etwas. Auf der Passhöhe gab es nur kurz Verpflegung aus dem Blaubus, bevor es in die lange Abfahrt Richtung La Seu d'Urgell ging. Während dessen legte sich auch das Grummeln wieder. Über Nebenstraßen wurden die letzten flachen km in unser mondänes Hotel Andria bewältigt. Trotz eines Kettenrisses waren alle rechtzeitig im Ziel, so dass vor dem Essen noch eine kurze Stadtbesichtigung möglich war, die wirklich niemand bereute. Das Abendessen auf der Hotelterrasse im Zentrum dieser quirligen Stadt war dann auch nicht nur geschmacklich ein tolles Erlebnis.

Tag 6
Heute teilte sich die Gruppe wieder auf, neben 2 Blaubusfahrern fuhren 4 die leichtere Strecke und 5 die schwerere Strecke. Die leichtere über 75 km hatte aber auch fast 2000 hm, und es ging am Coll de la Creueta wieder auf knapp 2000 m Meereshöhe. Die schwerere Stecke kam nicht so hoch, war aber mit ca. 120 km und gut 3000 hm recht anspruchsvoll. Lohn für diese Strapazen war aber ein Streckenpanorama, was seinesgleichen sucht. Abgelegene, aber gut asphaltierte Straße führten durch kaum besiedelte Täler und über Bergketten und gaben Blicke frei für großartige Aussichten, wie das malerische Josa de Cadí oder der Pedraforca mit dem Doppelgipfel, dazu viele weitere Highlights. Auch der Zielort Castellar de N’Hug war ein wunderschönes Bergdorf, in dem wir bestens versorgt wurden.
Auf der leichteren Strecke ist einem Teilnehmer wenige km vor dem Ziel ein schwerer Sturz passiert, bei dem er sich mehrere Knochenbrüche an Rippen und Schulter zuzog. Unter den Teilnehmern war zum Glück ein Medizinprofessor, der fließend spanisch sprach und den Verletzten im Krankenwagen ins nächstgelegene 40 km entfernte Krankenhaus begleiten konnte. Hier wurde er für einige Tage stationär aufgenommen.
Die Stimmung am Abend war entsprechend gedrückt, daran konnte dann auch das hervorragende Essen aus lokalen Produkten kaum was ändern.

Tag 7
Für die letzten beiden Etappen gab es nur noch einheitliche Strecken für alle. Nach kurzer Abfahrt aus dem Bergdorf ging es auf gut asphaltierten Forstwegen durch den Nationalpark Serra del Catllaràs mit dem Coll de la Batallola auf nochmal 1204 m. Auf weiterhin kleinen Wegen ging es dann am Riera de Merlès entlang fast 35 km bergab, bis wir in Prats de Lluçanès an einer Tapas-Bar unter Platanen eine Rast einlegten. Über kleine Nebenwege folgten wir, zwar meist bergab, jedoch mit einigen giftigen Rampen, weiter unserem Track bis zur Ortschaft Mura kurz vor dem Ziel. Als uns hier der Track wieder über unbefestigete Wege führen wollte folgten wir dem Rat Einheimischer, die uns einen anderen Weg zum Ziel empfahlen. Dieser war zwar ebenfalls nur teilweise befestigt, doch konnte er durchgehend mit den Rädern befahren werden. Das spektakuläre Hotel El Puig de la Balma, in einer horizontalen Felsspalte eingebaut, entschädigte dann für alle Strapazen. Das uralte Gebäude, halb Höhle, halb Haus, wird seit 27 Generationen von einer Familie bewohnt und bietet trotzdem erstaunlichen Komfort in dieser Abgeschiedenheit. Obwohl es abends recht kühl war ließen wir es uns nicht nehmen das Essen auf der Terrasse vor der spektakulären Kulisse einzunehmen. Im Obergschoss unter der Felsendecke trafen sich dann noch einige zum Tischtennis, bevor es zu Bett ging.

Tag 8
Unsere letzte Etappe nach Barcelona stand an. Zuerst ging es zwischen skurrilen Felsformationen zum Coll d'Estenalles. Man bekam hier eine Ahnung, woher die besondere Formensprache katalanischer Künstler Gaudi, Dali oder Picasso wohl herkommen könnte...
Am Coll d'Estenalles waren dann am Samstag Mittag schon etliche Rennradfahrer unterwegs, viele mit fast professionellem Material, und auch in fast professionellen Tempo...
Nach der Abfahrt führte uns ab Matadepera ein in Barcelona lebender Deutscher weiter. Kurz vor dem Ziel setzte in Sabadell dann der Regen ein, der zunehmend stärker wurde. Noch einmal ging es hoch über die Bergkette um Barcelona, bevor uns unser Begleiter durch die Stadt direkt zum Strand am Mittelmeer führte. 4 Leute gingen hier direkt mit den nassen Radklamotten ins 26° warme Wasser. Danach auf dem Rad ging es weiter entlang von Strand und Hafen zu den Ramblas, in deren Nähe sich unser Hotel befand. 
Nachdem wir uns in einer Bar getroffen haben ging es abends in die Wohnung eines Profi-Kochs, bei dem wir zu einem fulminanten 7-Gänge Menü verabredet waren. Inspiriert durch die navarrische Küche aus dem Baskenland zauberte er uns unglaubliche Köstlichkeiten und reichte dazu einen jeweils passenden Wein.
Den Abend beschlossen einige noch mit einem kurzen Barbesuch bevor sie ins Hotel zurückkehren. Die meisten jedoch feierten und tanzten durch und kehrten erst morgens um 7 ins Hotel zurück. Obwohl es dann morgens etwas stressig wurde erreichten alle rechtzeitig den Flieger um 12:50 Uhr und die beiden Blaubusfahrer fuhren nach einem Nachmittag am Strand abends los gen Bochum, wo sie dann am Montag Abend eintrafen.

Bericht vom Berlin Velothon 2017

von Edgar R.

20170618 14523522Am letzten Sonntag war ich mal wieder nach langen Jahren in Berlin um an dem Velethon 2017 teilzunehmen; hier dazu ein kurzer Erfahrungsbericht.

Ich habe mich für 120 Km Strecke angemeldet um mal wieder nach langer Zeit ein Rennen zu fahren. Es sollte die Berlins schnellste Stadtrundfahrt sein und WER sollte uns stoppen? Nebenbei gab es noch eine 60er und 180er Strecke.

Und dazu hatten wir beste Wettervoraussetzungen bei voller Pulle Sonne, aber auch mit teilweise giftigen Seiten- und Gegenwind auf offener Strecke. Sören war mit seiner Frau Susanne auch am Start; nur zusammenfahren war leider nicht möglich.
Wir starteten am Potsdamer Platz in Gruppen A-G, in 5 Minuten Abständen. Ich wurde in B eingeteilt und gleich nach Start ging die Post ab. Es ist schon erstaunlich mit welchem Ehrgeiz die Fahrer, auch im gesättigten Alter, die Sache rasch angingen. Ein "Einfahren" fand gar nicht statt und man vergab keine Sekunde!
Die Strecke führte Anfangs in Richtung Spandau über mehrere KM durch den Grunewald. Dort waren teilweise Zeitschleifen auf der Straße verlegt. Diese im Peloton zu erkennen, ist bei der hohen Geschwindigkeit von fast 50 Km/h recht schwierig. So kam es auch, das es hinten links von mir jemand den Lenker aus der Hand schlug, stürzte und die ganz Meute über ihn herfiel. Es knallte und schepperte und ich hörte nur wie jemand neben mir schrie "... nicht umdrehen, weiterfahren". Was soll man auch anderes tun um nicht auch noch dort hineingezogen zu werden? Es war ein fürchterlicher CRASH.

Dann ging es weiter über schnelle flache Teilstücke, die oft in Kreisverkehren mündeten. Wie bei der Tour de France, ein Wurm links, ein Wurm rechts, bis zur "Wiedervereinigung". Die Sicherheitsposten dort standen zum Teil zu nah an den Engpässen und man musste schon auf seine Nebenmänner achten, das da nicht schief läuft. Trotzdem passierte in der vorderen Gruppe wieder ein Unfall. Vier Fahrer lagen am Straßenrand und ich hörte nur im Vorbeifahren etwas vom Schulterblattbruch. Spätestes dort war mein persönliches Ziel einen bestmöglichen Schnitt herauszufahren (wollte ja Martin toppen B)) nicht weiter wichtig, als dass ich meine Knochen und mein Bike ramponiere. Wenig später kam ich an einer weiteren Unfallstelle vorbei und es war bestimmt nicht der Letzte.
In Höhe Ludwigsfelde, nach ca. 60 Km, wurde es bei einer Kehre von fast 150° verdammt eng. Nach fast Stillstand ging es nun zurück in Richtung Berlin in einem Riesenpeloton :) von mehreren hundert Fahrern – was für ein super Bild ! :)
Die Strecke führte dann auf eine autobahnähnliche Straße mit einigen Steigungen, die man erst gar nicht war genommen hat, und wir waren dort teilweise einen scharfen Seiten- und Gegenwind ausgesetzt. Das Peloton zerriss in viele kleine Gruppen und man merkte, dass sich bei einigen die ersten Körner auflösten. Da wir auch noch hohe Temperaturen unterwegs bis zu 30° hatten, musste man auch auf seinen Wasserhaushalt achten. Eine Verpflegungsstelle war wohl eingerichtet, die wohl niemand angefahren hätte, da ALLE wirklich voll auf Druck fuhren. Auf der offenen Teilautobahn nahm die Geschwindigkeit bis auf 30 Km/h ab …?, dass selbst ich vorn die Pace anzog. Und da waren sie - all die Lutscher hinter meinen segelgroßen Körper; selbst meinen Schlangenlinien wurde gefolgt. :angry:
Gott sei Dank kam dann ein Stück mit Gefälle und die Post ging weiterhin ab bis zur Umleitung auf den schönen alten Flughafen Tempelhof. Das war eine tolle Einlage, entlang der alten Hanger noch aus Zeiten der Berliner Luftbrücke. Zurück auf die Straße in Richtung Kreuzberg, vorbei an der "East Siede Gallery", voller Graffitis über die west- und ostberliner Geschichte.
Zu guter letzt ging es durch die Straßen von "Ost-Berlin" am "Alex" vorbei. Und dann sah ich sie - die "Siegessäule" und nahm vollen Kurs durch den Tiergarten auf die Ziellinie Richtung "Brandenburger Tor".

Am Ende fuhr ich die 116 Km mit einem 36er Schnitt - kam aber ohne Schrammen und Stürze zurück ins Ziel wo es dann literweise Erdinger Alkoholfrei gab.
Insgesamt waren ca. 12.000 Teilnehmer dort, wovon der Älteste 80 Jahre war- Helm ab !!! Das Publikum an der Strecke war recht übersichtlich; allerdings im Zielbereich war der Teufel los !!!
Es war für mich eine gelungene Veranstaltung in dieser tollen Stadt. Nun habe ich auch dieses in meiner Vita abgehakt; auf zum nächsten Ziel !

Flèche Allemagne 2017

Vier Radsportfreunde haben sich am Samstag an der Wasserburg Kemnade getroffen, um den diesjährigen Fleche Allemange anzugehen. Das Ziel ist wie immer die Wartburg in Eisenach.In diesem Jahr fand der von der ARA ausgerichtete Brevet ungewöhnich früh im Jahr statt, was wir in der Nacht noch zu spühren bekommen sollten. Wir starteten um 9.00 Uhr gemeinsam auf die von Joachim mit 411 km Länge geplante Strecke. Da die Regeln eine Mindeststrecke von 360 km vorsehen, wäre der direkte Weg von Bochum nach Eisenach zu kurz gewesen. Daher ging die Fahrt zunächst leicht nordöstlich in Richtung Bielefeld um dann über Paderborn und Kassel in Richtung Eisenach zu führen. Die selbstgeplanten Strecken werden bei der ARA eingereicht und als Nachweis diese Strecke auch gefahren zu sein, dienen Stempel von Geschäften auf der Strecke. Anders als bei einer RTF sorgt man selbst für Verpflegung, so dass wir bei Bedarf an Supermärkten und Tankstellen hielten.

Während meine Mitfahrer schon mehrmals an dieser Veranstaltung teilnahmen, war es für mich das erste Mal, eine so lange Distanz zu bewältigen. Respekt vor der Distanz war schon vorhanden, allerdings fahre ich doch genug Rad, um für so eine Strecke ausreichend trainiert zu sein. So machte mir die angekündigten Temperaturen in der Nacht doch mehr Sorgen. Ich leide bei meinen Wintertouren regelmässig unter kalten und schmerzenden Füssen. Und das schon nach 3-4 Stunden bei Temperaturen um den Nullpunkt. Uns erwartete aber eine ganze Nacht bei diesen Temperaturen...

Es macht keinen Sinn diesen Brevet auf Geschwindigkeit zu fahren, da die Regeln so ausgelegt sind, dass man um die Nutzung des vollen Zeitrahmens von 24 Stunden kaum herumkommt. So gingen wir die Tour auch ziemlich gemütlich an. Wir quatschten ein bischen über Dies und Das und rollten so vor uns hin. Die ersten 200km waren ohne nennenswerte Höhenmeter zu fahren. Es war trocken, wir hatten sogar einige Minuten Sonnenschein und solange man sich moderat bewegte, war die Temperatur auch sehr angenehm. Als wir Paderborn hinter uns liesen und sich die ersten Höhenmeter mit sanften Wellen anmdeldeten, wurde es langsam kühler. Dieser Streckenabschnitt war allerdings wunderbar zu befahren, denn wir hatten über viele KM keinerlei Autoverkehr und eine weite Sicht über die hügeligen Felder. Mit der untegehenden Sonne sanken dann auch die Temperaturen immer weiter in Richtung Nullpunkt. Wir hielten beim goldenen M um eine Kleinigkeit zu essen. Ich warf mir ein paar wärmere Klamotten über, denn nun wurde es nach jedem kurzen Stopp doch zunehmen schneller kalt. Der wolkenlose Himmel ermöglichte dann auch den Blick auf einen schönen Sternehimmel.

Joachim, ein erfahrener Brevet-Fahrer, der auch an Paris-Brest-Paris schon erfolgreich teilgenommen hat, fiel es in dem hügeligen Gelände zunehmend schwerer das Tempo an den Anstiegen mitzugehen. Manchmal läuft es eben nicht so, wie es sollte. Kennt wohl jeder Radsportler. So wurde unser herausgefahrenes Zeitpolster leider immer geringer. Dazu führte das "Erkalten" nach dem Anstieg mit Pause, zu "Schüttelfrost" auf der anschliessenden Abfahrt. Ein Trennen der Gruppe war keine Option! Mitten in der Nacht, irgendwo im Nirgendwo, bei Temperaturen von nun -2 Grad, war dies zu gefährlich. Um 5.00 Uhr kamen wir in ein kleines Dorf. Wir entschieden uns zunächst in ein "EC-Hotel" (Beheizter Raum mit Geldautomaten) einzukehren. Dort wärmten wir uns auf und berieten unser weiteres Vorgehen. Unser Zeitpolster war fast aufgebraucht. Ab jetzt mussten wir auch auf die Uhr achten.

Die Sonne ging auf. Wir waren wieder in einer bewohnten Umgebung, im "EC-Hotel" war es warm. Joachim gönnte sich die dringend benötigte Pause, während wir versuchten im Zeitrahmen anzukommen. Die Beine waren nicht mehr frisch, aber von nun an rollte es richtig gut. Fast schon wie beim Wochentraining kamen wir zügig voran...bis ins nächste Dorf...Da stiegen dann die beiden Garmins aus. Wir waren frisch, motiviert, wollten und konnten fahren. Nur wussten wir zunächst nicht mehr wohin! Und wieder standen wir, und wieder froren wir. Jetzt fehlte Joachim, der die Strecke geplant hat und auch ohne Navi den Weg gewusst hätte. Nach einigen erfolglosen Versuchen die Navis wieder zur Arbeit zu überreden, orientierten wir uns über Google-Earth neu und fuhren dann in die vermutete Richtung weiter. Es wartete die letzte Kontrolle, eine 24 Stunden Tankstelle in Heringen auf uns. Dort mussten wir uns möglichst um Punkt 7.00 den Kontrollstempel holen, bevor wir die lettzen 40 km bis zur Wartburg antreten konnten. Der ursprüngliche Plan war, an dieser Tankstelle nochmal 30 Minuten zu frühstücken um dann frisch gestärkt den Rest der Strecke locker weg zu radeln. Diese Pause konnten wir vergessen, denn dafür war keine Zeit mehr. Aber schaffen konnten wir es noch bis 9.00 Uhr. Aber wo ist diese Tankstelle? Ja, es gab dort eine Tankstelle, aber die war geschlossen ! Was nun? Ohne Kontrollstempel war die "Prüfung" (Brevet) nicht bestanden. OK, man weiss natürlich, dass man 400 km fahren kann. Sich selbst hatte man es bewiesen. Aber so kurz vor dem Ziel wollte ich es dann auch offiziel haben. Wir irrten noch etliche Minuten umher, in der Hoffnung die andere, geöffnete Tankstelle zu finden. Wir würden wohl ohne Stempel und nicht in der vorgegebenen Zeit ankommen... Dann ein Licht am Ende des Tunnels: Ein Gruppe Rennradfahrer war in einiger Entfernung zu sehen. Hinterher! Uwes Navi meldete sich zum Dienst zurück. Wir waren wieder auf der vorgesehenen Strecke ! Aber ohne den letzten Kontrollstempel. Es half ja nichts...zur Wartburg mussten wir auf jeden Fall. Nachdem wir der Gruppe einige Km gefolgt sind, bog sie unerwartet ab. Nach kurzem Überlegen entschlossen wir uns ihnen zu folgen, obwohl das Navi einen anderen Weg wies. Keine 200 m weiter war eine Bäckerei und eine geeignete Kontrollstelle! Dort sind die also alle hingefahren! Neue Hoffung kam auf. Wir hatten sogar noch Zeit für ein Brötchen und einen Kaffee. 1h 20min. Zeit und nur noch 29 km, wie ein Fahrer aus einer andere Gruppe uns mitteilte. Locker zu schaffen. Ich hätte aber besser nicht nur nach der Entfernung, sondern auch nach den Höhenmetern fragen sollen. Es ging bis nach Eisenach auf und ab. Der letzte Anstieg zur Burg hoch ist dann zwar nochmal knackig, aber kurz. Oben wartete schon Anke, Mark's Frau, die uns lachend empfing. Uwe hat stellvertretend für Joachim den Bürokratie-Kram erledigt und uns feierlich die Medallien überreicht. Nachdem wir uns einen Augenblick ausgeruht hatten, fuhren wir zum Automobilmuseum, wo das offizielle Abschlussessen stattfand. Dort stiess auch Joachim wieder zu uns. Die Pause reichte ihm um genug Kraft für den restlichen Weg zu sammeln.

Gerade weil nicht immer alles geklappt hat, war es ein Erlebnis welches ich nicht so schnell vergessen werde. Vielen Dank an Joachim, der die Orga übernommen hat und eine schöne Strecke geplant hat, auf der er uns auch zielsicher geführt hat. Danke auch an Mark, für die gute Unterhaltung und den Windschatten, den er der Gruppe über weite Strecken gespendet hat. Natürlich auch an Anke, die nicht nur das Gepäck sondern auch gute Laune mit nach Eisenach brachte und alle sicher heim fuhr. Und zuletzt an Uwe, dessen "Banana Bread" mich an einem der letzten Anstiege vor Eisenach rettete und sich einmal mehr als toller Mitfahrer erwies, mit dem man überall hinradeln kann.

 

Nous sommes randonneurs ;-)

Gymnastische Übungen für Radfahrer

turnenUnser Vereinsmitglied Fritz bietet an diesem Termin eine Übungsanleitung an, die speziell auf die Bedürfnisse von Radfahreren angepasst ist. Wer viel auf dem Rad unterwegs ist, kennt vielleicht das Ziehen im unteren Rücken nach einer langen Tour. Ausgleichsübungen können helfen diese Problem zu mildern. Wie man sie richtig ausführt können Interessierte hier lernen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

Termin:

Montag, 8. Mai 20:00 - 21:30Uhr

Ort:

Sporthalle Schulzentrum Südwest, Dr.-C.-Otto-Straße 88, 44879 Bochum

Anmeldung und Infos per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rückblick auf die Westfalen-Winter-Bike-Trophy

Ein Bericht von Ralf Baranowski
Für mich wurden es in diesem Winter "nur" 8 CTF´s, 7 mal WWBT ( Tour 2, und 4-9 ) plus Coesfeld.

Der Start sollte in Gütersloh beginnen. Also am Samstag vor Capelle. Durch eine Erkältung kam es von meiner Seite leider nicht dazu, es war das erste Mal das ich in Capelle passen musste. Gütersloh am Tag zuvor genauso. Wer mich kennt, es hat megamäßig an mir genagt.

Dann stand Werne auf dem Programm. Eine der schmerzvollsten Erfahrungen die ich jemals gemacht habe. Die Tour führte über Schnee, und irgendwo war Eis drunter, Ich bremste mit dem Kinn, dem Gesicht, dann dem Helm. Schmerzen, auf einem Level sehr weit oben. Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen über Tage, hinzu kamen Prellungen an Knie, Hand, Arm, alles links, extrem unlustig wenn man Linkshänder ist.

Tour 3, war Aplerbeck, ich musste passen, durch den Sturz.

Tour 4 war Waltrop, diese war für mich nach einem 200er Brevet ( fragt nicht wie ich ihn überlebt habe ). Für mich war es dort nur die kurze Tour. Zusammen mit Heike gefahren. Eigentlich einfach aber die Kanalwege waren dieses Jahr durch Regen sehr schwer zu fahren.

ctf_wittenTour 5 wurde dann in Witten absolviert. Um es kurz zu machen: Die Strecke ist zum Teil neu, und eindeutig zum positiven, viele tolle Ausblicke, und auch viel Kultur, Denkmal, Muttental, Burgruine, Kemnader See, eigentlich alles drin. Absolut 1a. Aber so toll die Strecke auch war, wenn man nach etwa 26 km und ca 400 hm an K1 ankommt, und es dort keine (!!!!!) Getränke gab ist das unter aller Kanone. Ich brauchte es zwar nicht, aber es gab auch Leute die dort kurz vorm Platzen waren.

ctf_soestTour 6: Soest, eine der schönsten Touren. Zwar viele Höhenmeter, aber fast nur Wälder, wenig Verkehr, absolut traumhaft zu fahren. Die Verpflegung war sehr gut, kein Vergleich zur Vorwoche.

 

 

 

ctf_neuenradeTour 7: Neuenrade: Auch hier gab es Änderungen, die grosse Schleife war fast komplett neu. Von den Touren die ich gefahren bin gerade auf dieser Schleife war der Anspruch am grössten. Die neue Streckenführung schickte einen durch tiefe Matschwege rauf und runter. Aber dennoch war auch diese Änderung als gelungen zu bezeichnen.

 

 

ctf_dortmundTour 8: Die Premiere von Kurbel Dortmund, oder auch bis auf einige Änderungen die BZ CTF der Vorjahre. Verpflegungstechnisch deutlich besser, als in den Vorjahren, die Strecke selbst ist als verhältnismäßig leicht einzustufen. Das letzte Wochenende. Für mich ging es los mit Coesfeld. Eine 67er Runde vom allerfeinsten. Aus meiner Sicht die best durchdachteste CTF im Winter. Man bietet hier 3 Streckenlängen an, und die Strecken werden je nach Länge immer anspruchsvoller. Die Teilungen kommen immer kurz vor dem Ziel. Anfangs flach, ab der mittleren Runde traumhafte Trails, zum Schluss hin jagt ein Höhenmeter den nächsten und das alles auf schwierigen Untergrund. Es macht dennoch unendlich viel Spass. Wahrscheinlich die einzige richtige CTF im Winter. Sie wäre dennoch bei der WWBT fehl am Platze. Zu viele Starter, wie bei der WWBT, würde auf den Trails wahrscheinlich ein Chaos ausbrechen.

ctf_iserlohnTour 9: Iserlohn, die leichteste aller Touren, zu schätzungsweise 85% auch rennradtauglich, wenig bis gar keine anspruchsvolle Passagen. Einzig die ca. 500 hm auf 63 km kann man als "anspruchsvoll" bezeichnen, ansonsten ist es aber der fliessende Übergang in die RTF Saison.

Meine persönliche Rangliste: Auf Platz 1. Coesfeld, und Neuenrade, auf Platz 3. Soest.

Zum "Ich-möchte-es-mal-testen" eignen sich Capelle, Kurbel Dortmund, Waltrop, Iserlohn. Bei den anderen 5 WWBT Touren ist der Anspruch etwas höher, aber durch die Bank sind alle Touren familientauglich wenn man nicht auf Slicks fährt.

Die Westfalen-Winter-Bike-Trophy 2017 ist beendet !

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Bei der diesjährigen Westfalen-Winter-Bike-Trophy haben auch wieder regelmäßig die Radsportfreunde teilgenommen, und haben für den 8. Platz in der Mannschaftswertung einen Pokal erhalten. In Fahrgemeinschaften haben die Radsportfreunde die Veranstaltungen meist angefahren, zu den näherliegenden Veranstaltungen in Witten, Dortmund und Waltrop ging es auch schon mal mit dem Rad

Bei der diesjährigen Westfalen-Winter-Bike-Trophy haben auch wieder regelmäßig die Radsportfreunde teilgenommen, und haben für den 8. Platz in der Mannschaftswertung einen Pokal erhalten. In Fahrgemeinschaften haben die Radsportfreunde die Veranstaltungen meist angefahren, zu den näherliegenden Veranstaltungen in Witten, Dortmund und Waltrop ging es auch schon mal mit dem Rad.

Bei allen 9 Veranstaltungen der Westfalen-Winter-Bike-Trophy gab es tolle Touren abseits der Straßen. Mit MTBs oder Treckingbikes ging es auf meist unbefestigten Wegen durchs Gelände. Ob nun in den Wäldern und Hängen des Sauerlandes, entlang von Talsperren, Flüssen und Kanälen zwischen Ruhr und Lippe, oder durch die Landschaft des Münsterlandes waren es immer wunderschöne Strecken, die von den veranstaltenden Vereinen ausgeschildert wurden.

Neben unterschiedlichen Streckenlängen gab es auch oft alternative Abschnitte mit unterschiedlichen Schwierigkeiten, so war wirklich für jeden etwas dabei. Mal war es frostig und eisig, mal schlammigoder windig, so richtig schlechtes Wetter war es aber bei keiner Veranstaltung. So kamen auch immer über 600 Teilnehmer zusammen. Mit der entsprechenden Kleidung machte es großen Spaß, mit so vielen Gleichgesinnten auf dem Rad durchs Gelände zu fahren. Im Zielbereich gab es ja immer die Gelegenheit, das Rad vom Schlamm und Matsch der Strecke zu befreien. Nach der Tour traf man sich noch bei Kaffee und Kuchen, bis alle Mitfahrer ihre Tour beendet hatten. Dann ging es heim nach Bochum, bis zum nächsten Sonntag, dann traf man die meisten ja schon wider… oder jetzt zur nächsten Westfalen-Winter-Bike-Trophy 2018.

 

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Wintertraining

Mit der Umstellung auf die Winterzeit ist das Sommertraining beendet.

Zum Wintertraining treffen wir uns immer am Sonntag um 10 Uhr an der Aral-Tankstelle Königsallee - Ecke Wasserstraße. Von dort starten wir zu einer ca. 3-stündigen Ausfahrt.

Das Training findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt, bei schlechtem Wetter ist mit einer reduzierten Beteiligung zu rechnen. Gäste sind gern gesehen, es gelten jedoch die unter dem Menüpunkt 'Training' aufgeführten generellen Regeln.

 

Fit bleiben im Winter

Mit der Zeitumstellung auf Winterzeit ist das Sommertraining beendet.
Zum Wintertraining treffen wir uns immer am Sonntag um 10.00 Uhr an der Aral-Tankstelle Königsallee - Ecke Wasserstraße. Von dort starten wir zu einer ca. 3-stündigen Ausfahrt. Das Wintertraining endet mit dem Beginn der RTF-Saison. Im Jahr 2017 findet das letzte Wintertraning somit am 5. März statt.

Das Training findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt, bei schlechtem Wetter ist mit einer reduzierten Beteiligung zu rechnen. Gäste sind gern gesehen, es gelten jedoch die unter dem Menüpunkt 'Training' aufgeführten generellen Regeln.

 

Bilder von unserer RTF 2016

Bei unserer RTF am 03.04. konnten wir bei bestem Wetter 605 Teilnehmer begrüßen! 38 Teilnehmer sind die erstmalig durchgeführte CTF abgefahren und bestätigten uns das wir hier auf einem richtigen Weg sind. Die meisten Teilnehmer hatten große Freude an der Veranstaltung und kamen zufrieden ins Ziel, auch wenn sie teilweise mehr gefahren sind als geplant. Bei den Teilnehmern, die durch eine Organisationspanne Unannehmlichkeiten hatten, möchten wir uns entschuldigen.

Einige Fotos von unserer RTF findet Ihr hier!

Weihnachtsgrüße

Weihnachtszeit ist die Zeit

innezuhalten und das vergangene Jahr

mit allen Höhen und Tiefen passieren zu lassen

Die Radsportfreunde wünschen Euch

während der Festtage besinnliche Stunden

zum Jahreswechsel Heiterkeit und Frohsinn

und für das Neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg

 

RSF Kalender 2016

Auch für 2016 gibt es wieder einen Kalender mit allen wichtigen Terminen der Radsportfreunde sowie den CTF-, RTF- und Marathon-Terminen in der Umgebung.

Sommerfest am 26.09.2015 auf dem Walter Lohmann Ring

Gemeinsam bieten die Bochumer Radsportvereine für den 26.09.2015 einen Tag des Rades am Walter Lohmanns Ring, Havkenscheiderstr., von 15 Uhr-18 Uhr an!

  • Es wird ein kostenloser Radcheck angeboten

  • Ein Radrennen für Jugendliche im Alter von 6-14 Jahre wird auch angeboten, erwünscht und erlaubt sind hierbei alle Arten von Fahrrädern

  • Die Abnahme des Radsportabzeichens durch autorisiertes Personal des Radsportverbandes  NRW kann in den verschiedenen Kategorien erlangt werden

  • Es wird eine professionelle Zeitmessung angeboten

  • Je nach Abhängigkeit der teilnehmenden Personen wird das weitere Programm gestaltet

  • für das leibliche Wohl ist gesorgt

Stadtradeln 2015

Auch in diesem Jahr nimmt die Stadt Bochum vom 11. zum 31. Mai an der Bundesweiten Aktion 'Stadtradeln' teil. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Radfahren im Alltag zu begeistern und damit eine Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dabei steht der Spass am Radfahren im Vordergrund. Mitmachen kann jeder, der in Bochum wohnt, studiert oder zur Arbeit geht.

Die Radsportfreunde Bochum haben im letzten Jahr erfolgreich an der Aktion teilgenommen und mit 21 FahrerInnen etwa 14500 km erradelt.

In diesem Jahr möchten sie auch außerhalb des Vereins RadlerInnen ansprechen, sich Bochum und Umgebung einmal von einer vielleicht nicht so bekannten Seite anzusehen.

Deshalb bieten wir 3 Touren an, bei denen jeder kostenfrei mitradeln kann. Wir starten jeweils Mittwochs um 18:00 Uhr an der Rathausglocke.

Wir wollen zügig, aber nicht schnell fahren, werden aber u.U. nicht im Hellen zurück sein. Daher sollte jeder Teilnehmer mit ausreichend Beleuchtung ausgestattet sein.

Darüber hinaus ist jeder eingeladen, an unseren Trainingstouren Dienstags und Donnerstags sowie an unseren Sternfahrten zu anderen Radtouristikveranstaltungen am Wochenende teilzunehmen.

In eigener Sache

Wie Ihr seht, hat sich das Layout unserer Internetseite geändert.
Aufgrund einer schweren Fehlfunktion mussten wir die Seite kurzfristig neu aufsetzen. Dabei wurden auch alle Benutzer und Passwörter neu erzeugt.
Wenn Ihr - als bisher registrierter Benutzer - keine EMail mit dem neuen Zugangsdaten erhalten habt, bitte eine kurze Rückmeldung an mich.
Gruß Joachim

Alpencross 2014

Tag 0 - 6.9.2014

Los gehts, so langsam trudeln alle in Augsburg ein. Jetzt, kurz vor 18 Uhr fehlen noch Thilo und Holger. Das Hotel ist sauber, aber halt 'Budget'.

In der Gegend ist ziemlich viel los, die Augsburger feiern hier ihr 'Oktoberfest'. Viele Mädeln im Dirndel und die Jungs in Lederhosen. Gleich wollen wir die Umgebung mal erkunden.

Essen ging es ins Brauhaus Riegele. Auf die Frage nach einem Tisch für 14 Personen kam die Gegenfragenach einer Reservierung. 'Ihr seits aber mutig ohne Reservierung...'. Wir sind dann aber alle doch noch satt geworden und anschließend sind auch unsere letzten Beiden eingetrudelt. Gegen 22:30 war dann Nachtruhe angesagt.

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